Übergewicht erhöht das Allergie-Risiko

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  • Artikel: 08.09.2010
ie richtige Ernährung von Anfang an hält schlank und schützt auch vor Allergien.

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Übergewichtige haben ein höheres Risiko, an allergischem Asthma zu erkranken. Daher empfiehlt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe, schon bei Babys aufs Gewicht zu achten.

mp Bonn - Übergewichtige ab einem Body-Mass-Index von 25 haben ein höheres Risiko, an allergischem Asthma zu erkranken. Daher empfiehlt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (HA), schon bei Babys aufs Gewicht zu achten.

Kinder, die in den ersten Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, nehmen bei gleichem Wachstum langsamer zu und neigen später seltener zu Übergewicht, stellt die DHA auf Basis einer Studie von Professor Berthold Koletzko und seinem Team fest. Zudem belege die Studie, dass eiweißreduzierte Säuglingsnahrung ähnlich wie Muttermilch für eine gemäßigte Gewichtszunahme sorge. Eine Stillzeit von mindestens vier Monaten schützt vor Nahrungsmittelallergien und Erkrankungen wie der Getreideunverträglichkeit "Zöliakie". Ab dem fünften, spätestens aber dem siebten Lebensmonat sollte jedoch Beikost gegeben werden, da Muttermilch allein den Nährstoffbedarf des Kindes nicht mehr deckt. Sinnvoll ist es dann, langsam mit dem Zufüttern zu beginnen, beispielsweise mit einem Brei aus Möhren oder Kartoffeln. mp/bk

 

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