Scharf angebratenes Fleisch erhöht Blasenkrebsrisiko

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  • Artikel: 20.04.2010
Das Blasenkrebsrisiko wird durch den häufigen Verzehr von scharf oder lang...

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Das Blasenkrebsrisiko wird durch den häufigen Verzehr von scharf oder lang angebratenem Fleisch deutlich erhöht. Eine US-Studie hat den Zusammenhang zwischen dem Genuss des so zubereiteten Fleisches und der Tumorerkrankung belegt.

mp Düsseldorf - Das Blasenkrebsrisiko wird durch den häufigen Verzehr von scharf oder lang angebratenem Fleisch deutlich erhöht. Eine US-Studie hat den Zusammenhang zwischen dem Genuss des so zubereiteten Fleisches und der Tumorerkrankung belegt.

Es hängt demnach von der Zubereitungsart ab, wie gefährlich Fleisch in Bezug auf die Krebserkrankung sein kann, haben die Experten der University of Texas jetzt in einem Vortrag auf dem Jahrestreffen der American Association for Cancer Research erläutert. Wird Muskelfleisch auf Temperaturen über 220 Grad Celsius erhitzt, bilden sich bestimmte Stoffe, die als heterozyklischen aromatischen Amine (HAA) bezeichnet werden und die als Krebserreger gelten. Auch beim scharfen Anbraten von Fisch können sich in dem Muskelfleisch HAA bilden. Beim Frittieren oder Grillen werden ebenfalls oft die hohen Temperaturen erreicht, bei denen HAA entstehen. Dünstet man Fleisch oder Fisch dagegen oder bereitet man diese Speisen im Mikrowellenherd zu, bilden sich die gesundheitsschädlichen Substanzen nicht. mp/sm

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