Passivrauchen erhöht Risiko für Totgeburten

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  • Artikel: 10.03.2011

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Schwangere sollten Zigarettenrauch ausweichen - auch dem Passivrauch. Denn dieser kann laut einer britischen Studie das Gefahr für Totgeburten erhöhen. Außerdem steigert er bei den Babys die Gefahr, einen Geburtsdefekt zu erleiden.

mp Düsseldorf - Bislang ist Frauen davon abgeraten worden, während der Schwangerschaft zu rauchen. Die Rauchvermeidung sollte aber besser noch weiter gehen, um das ungeborene Leben zu schützen. Denn setzt sich eine Schwangere Passivrauch aus, kann dies das Risiko einer Totgeburt um 23 Prozent erhöhen, warnen nun britische Wissenschaftler. Darüber hinaus kann der Passivrauch die Gefahr eines Geburtsdefekts bei den Babys um 13 Prozent steigern. So lauten die Ergebnisse einer Untersuchung von Experten der Universität Nottingham, für die sie 19 andere Studien aus Nord- und Südamerika sowie aus Asien und Europa ausgewertet haben.

Wie die Forscher nun im Fachmagazin "Pediatrics"[1] berichten, enthält der Rauch aus zweiter Hand dieselben Schadstoffe wie der, dem sich aktive Raucher aussetzen - wenn auch in geringeren Konzentrationen. Diese scheinen jedoch ausreichend hoch zu sein, um Kinder im Mutterleib zu gefährden. mp/sm

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