Nur geringe Sorge vor radioaktiver Verseuchung der Lebensmittel

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  • Artikel: 15.03.2011
Keine Angst vor radioaktiv verseuchten Lebensmitteln

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Eine radioaktive Verseuchung in Japan scheint nahezu unausweichlich, ein Super-Gau wird immer wahrscheinlicher. Doch in Europa haben die Menschen kaum mit gesundheitlichen Einschränkungen dadurch zu rechnen.

mp Düsseldorf - Ein Super-Gau wird im japanischen Fukushima erwartet und mit ihm steigt die Angst vor einer radioaktiven Verseuchung. Unzweifelhaft sind die Menschen vor Ort am schlimmsten betroffen. Doch auch hier sorgen sich die Menschen um ihre Gesundheit. Obwohl die Strahlung den europäischen Kontinent höchst wahrscheinlich nicht erreicht, könnte eine Gefahr in den nach Deutschland importierten Lebensmitteln wie grünem Tee und Fisch lauern, da diese unter Umständen kontaminiert sind.

Die EU erlässt in solchen Fällen strengste Schutzklauseln. So werden zum Beispiel heute noch Pilze aus der Ukraine zu 100 Prozent kontrolliert, bevor sie hier zum Kauf angeboten werden dürfen. Dies geschieht dann auch mit japanischer Ware. Sushi-Restaurants können fast durchweg sorgenfrei aufgesucht werden, da dort nur äußerst selten japanischer Fisch verwendet wird. Nachfragen beim Besitzer hilft.

Und Fisch aus Japan landet kaum auf den deutschen Markt. Rund zwei Millionen Tonnen Flossentiere importiert Deutschland jedes Jahr, davon stammen lediglich 76 Tonnen Fisch aus Japan, wie die Hamburger Außenstelle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gegenüber der "Ärzte Zeitung" bestätigte. In die gesamte EU wurden bis jetzt etwa 440 Tonnen Fisch aus Japan importiert. mp/kosi

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