Mütterliche Fürsorge ruft beim Nachwuchs Vertrauen hervor

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  • Artikel: 27.07.2010
Liebe und Zuneigung als Baby stärken für das Erwachsenenleben.

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Wer als Kleinkind mit viel mütterlicher Liebe und Zuneigung versorgt wird, kann im Erwachsenenalter besser mit Stress und Belastungen umgehen. Das zeigt nun eine US-amerikanische Studie.

mp London/England - Wer als Kleinkind mit viel mütterlicher Liebe und Zuneigung versorgt wird, kann im Erwachsenenalter besser mit Stress und Belastungen umgehen. Das zeigt nun eine US-amerikanische Studie. Ein hoher Grad an mütterlicher Zuwendung sorgt dafür, dass Bindungen gefestigt werden, betont Studienleiterin Dr. Joanna Maselko. Es hilft den Kindern, ein erfolgreiches Leben zu führen, sozial zu werden und Eigenschaften zu kopieren, die ihnen als erwachsene Menschen zugute kommen. Doch Experten sagen auch, dass es für Mütter wichtig ist zu wissen, wann sie mit ihrer Mutterliebe übertreiben. Denn zu großes Bemuttern kann dem Nachwuchs aufdringlich erscheinen und für ihn peinlich sein, vor allem wenn die Kleinen älter werden.

An der Studie nahmen 500 US-amerikanische Bürger teil, die erst als Kinder und 30 Jahre später als Erwachsene untersucht wurden. Im Erwachsenalter nahmen sie an einer Umfrage bezüglich ihres Wohlbefindens und ihrer Gefühle teil. Zudem wurden sie gefragt, wie stark die Zuneigung zu ihren Müttern war, als sie noch klein waren.

Die Studienergebnisse zeigen, dass Kinder, deren Mütter ihnen viel Zuneigung gegeben haben, mit allen Arten von negativen Situationen besser zurechtkommen als Menschen, die früher wenig mütterliche Zuwendung erlebt haben. Die Kinder von warmherzigen Müttern konnten laut der "BBC" vor allem viel besser mit Ängsten und Sorgen umgehen als Kinder, die von gefühlsmäßig eher "kalten" Müttern großgezogen worden sind. Eine verantwortungsvolle Mutter sollte laut der Experten nicht nur wissen, wann es wichtig ist, die Sprösslinge zu liebkosen und zu knuddeln, sondern auch, wann damit aufzuhören ist, damit es den Kindern nicht peinlich ist. mp/al

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