Medikamentenmissbrauch am Arbeitsplatz

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  • Artikel: 17.07.2009
Tabletten und Pillen

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Finanzkrise, Angst um die Arbeit, Dauerstress. Viele Arbeitnehmer können mit dem Druck nicht mehr umgehen und greifen zu Medikamenten. Nun gab es die ersten konkreten Zahlen.

Der DAK-Studie zufolge nutzen 2.000.000 Arbeitnehmer gelegentlich- und sogar 800.000 Arbeitnehmer regelmäßig leistungssteigernde Mittel. Dabei handelt es sich meistens um Antidepressiva, Beruhigungsmittel sowie Medikamente, welche für demente Menschen gedacht sind. Männer greifen im Allgemeinen häufiger zu Aufputschmitteln, Frauen hingegen zu Beruhigungspillen. [1]

Eine Umfrage ergab, jeder 5. Befragte findet es in Ordnung Arzneimittel ohne medizinischen Grund zu nehmen. Als Hauptgrund für den Medikamentenkonsum wird der steigende Zeitdruck und die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren angegeben.

Laut dem Ärzteblatt warnt nun der deutsche Gewerkschaftsbund. Neben den gesundheitlichen Folgen kommt es auch langfristig zu „massiven finanziellen Folgekosten für die Unternehmen und die Sozialsysteme.“[2]

Quellen:

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