Haut reagiert nicht am gesamten Körper gleich auf UV-Strahlung

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  • Artikel: 05.08.2010
Sonnenbrand

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Eine nahtlose und am gesamten Körper gleich getönte Sonnenbräune ist laut einer Studie aus Schottland nicht erreichbar. Der Grund dafür ist, dass die Haut an verschiedenen Körperpartien unterschiedlich auf UV-Strahlung reagiert.

mp Edinburgh/Schottland - Eine nahtlose und am gesamten Körper gleich getönte Sonnenbräune ist laut einer Studie aus Schottland nicht erreichbar. Der Grund dafür ist, dass die Haut an verschiedenen Körperpartien unterschiedlich auf UV-Strahlung reagiert. Professor Jonathan Rees, Dermatologe an der Universität von Edinburgh, schließt aus den Forschungsergebnissen, dass die einzelnen Hautpartien möglicherweise einen jeweils auf sie abgestimmten UV-Schutz benötigen, um die Entstehung von Sonnenbränden und Hautkrebs zu verhindern.

Untersucht worden ist in der Studie, wie sich die Haut am Rücken und am Gesäß nach der Einwirkung von UV-Strahlen gleicher Dosis verfärbt. Anfangs hat sich eine Rötung ergeben, mit der Zeit eine Bräunung. Vor allem am Po stellt sich eine Bräunung schlechter ein, wenn die Haut zuvor einen Sonnenbrand aufgewiesen hat. Die Experten weisen darauf hin, dass die von vielen Menschen angestrebte Bräune ein Verteidigungsmechanismus der Haut ist: Trifft häufig die gefährliche UV-B-Strahlung auf die Körperhülle, produziert diese einen dunklen Farbstoff namens Melanin, der ein zu starkes Absorbieren der Strahlung verhindern soll. Ein Sonnenbrand sei zudem kein Hinweis darauf, dass die Bräunung nun kurz bevorstehe. Er ist immer ein Zeichen dafür, dass der Haut Schäden durch die UV-Strahlung zugefügt worden sind. Spätfolgen können Hautkrebserkrankungen sein.   mp/sm

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