Hartnäckigen Reizhusten bekämpfen

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  • Artikel: 31.05.2010
Reizhusten - was hilft?

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Viele Menschen kennen hartnäckige Hustenanfälle. Diese sind besonders nachts eine Qual, da die Betroffenen nur wenig oder gar nicht schlafen können. Einige Tipps helfen, den schmerzhaften Reizhusten loszuwerden.

mp Düsseldorf - Viele Menschen kennen hartnäckige Hustenanfälle. Diese sind besonders nachts eine Qual, da die Betroffenen nur wenig oder gar nicht schlafen können. Einige Tipps helfen, den schmerzhaften Reizhusten loszuwerden.

Es ist sinnvoll, Reizhusten so lange zu dämpfen, bis sich die Schleimhäute beruhigt haben. Dazu eignen sich zum Beispiel verschiedene Hustenstiller, die in Apotheken erhältlich sind. Außerdem sollte man viel trinken. Um den Flüssigkeitshaushalt zu verbessern, eignen sich vor allem Teezubereitungen aus Lindenblüte, Salbei oder Malve. Sie bilden auf den Schleimhäuten eine schützende feuchte Schicht. Wird der Hustenreiz im Liegen schlimmer, stellt man am besten das Kopfende des Bettes etwas höher. Durch die Nase atmen ist wichtig, das befeuchtet die Atemluft. Außerdem ist für ausreichend Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu sorgen. Tabakrauch ist zu vermeiden, auch passiv.

Reizhusten ist gekennzeichnet durch einen trockenen Husten, der regelrechte Hustenanfälle auslösen kann. Meistens sind es Erkältungsviren, die Husten verursachen. Durch die Viren entsteht eine lokale Entzündung, die sich in Symptomen wie einer verstopften Nase, Halsschmerzen und Husten bemerkbar machen kann. Ein trockener Reizhusten tritt häufig als erstes Symptom auf, dieser geht in aller Regel nach ein paar Tagen in einen Schleimhusten über. Am Ende der Erkältung kommt es oft erneut zu einem trockenen Husten. Patienten mit Erkältung und Reizhusten wird empfohlen, sich frühzeitig behandeln zu lassen. Denn sonst kann daraus eine schwere Bronchitis entstehen.

Weitere Ursachen für Reizhusten können eine akute Reizung der Lunge durch Staub oder Partikel oder auch manche Medikamente wie beispielsweise ACE-Hemmer sein. In einigen Fällen ist Reizhusten das einzige Krankheitsanzeichen einer kleinen Lungenembolie. Auswurf ist hierbei immer ein Krankheitszeichen und sollte vom Arzt behandelt werden. Zusätzlich zum Husten können weitere Symptome auftreten, die von der Grunderkrankung abhängig sind. Bei der Refluxkrankheit beispielsweise steigt die Magensäure zurück in die Speiseröhre. Dieses ätzende Sekret kann in die Luftröhre gelangen und dort die Atemwege reizen. Das geschieht besonders im Liegen und Betroffene haben daher vor allem nächtlichen und morgendlichen Husten. Hier wird statt des Hustens die Refluxkrankheit behandelt. Ebenfalls können allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, die trockene Luft von Klimaanlagen sowie Zigarettenrauch Auslöser für Reizhusten sein. Teerpartikel stören die Selbstreinigung der Atemwege und können somit immer wieder zu dem lästigen Husten führen. mp/al

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