Blasen an den Füßen vorbeugen

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  • Artikel: 27.04.2010
Die Riemchen schneiden sich in das Fleisch, das Leder drückt und es entstehen sc

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Endlich warmes Wetter und die Sommerschuhe können wieder aus dem Schrank geholt werden. Viele Menschen tragen dann keine Socken und prompt passiert es: Das Leder drückt und es entstehen schmerzhafte Blasen. Ein paar Tipps helfen, diesen vorzubeugen.

mp Düsseldorf - Endlich warmes Wetter und die Sommerschuhe können wieder aus dem Schrank geholt werden. Meistens tragen die Menschen keine Socken, um die Freiheit der schönen Jahreszeit zu genießen und prompt passiert es: Die Riemchen schneiden sich in das Fleisch, das Leder drückt und es entstehen schmerzhafte Blasen. Aber auch mit Strümpfen können sich Blasen bilden. Vor allem dann, wenn die Füße heiß und schwitzend sind und die Socken an der Haut anhaften. Strümpfe und Haut reiben somit im Schuh aneinander. Die Folge: Hautschichten lösen sich voneinander und in den Zwischenräumen bildet sich Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit schützt das Gewebe wie ein kleiner Ballon.

Ein paar Tipps helfen, um die Füße vor dieser unschönen Begleiterscheinung des Sommers zu bewahren. So sollten zum Beispiel neue Schuhe niemals morgens gekauft werden. Füße vergrößern im Laufe des Tages ihr Volumen und verändern die Form. Beim Anprobieren der Schuhe darf nichts zwicken oder drücken, und die Socken sollten keine Falten werfen. Denn bereits kleinste Unebenheiten im Strumpf wie Falten oder Sandkörnchen können eine Blase hervorrufen.

Außerdem ist eine gute Hautpflege sehr wichtig. Besonders vor dem Sport sind empfindliche Hautstellen beispielsweise mit Vaseline, Melkfett oder Hautöl einzureiben. Die Haut wird dadurch geschmeidiger und weniger anfällig für Reibung. Auch erfrischende Fußbäder beleben und pflegen die Haut zusätzlich. Zwischendurch sollte man immer mal wieder barfuß laufen, das ist ein gutes Training für die Füße. Bevor die Schuhe angezogen werden, kann ein Anti-Blasen-Stick aus der Apotheke verwendet werden. Sein farbloser Gleitfilm auf Pflanzenölbasis soll die Reibung der Haut an den behandelten Stellen vermindern und damit der Blasenbildung vorbeugen.

Wird man trotz aller Maßnahmen von einer Blase heimgesucht, sollte sie auf keinen Fall aufgestochen werden. Platzt die Blase, ist die Wunde zu desinfizieren und mit einem speziellen Blasenpflaster zu schützen. Das Pflaster nimmt die körpereigene Feuchtigkeit der Blase auf und bildet ein Schutzpolster, das den Druck verringert. Dies sorgt für eine unmittelbare und andauernde Schmerzlinderung. Eine großflächige Blase ist vom Arzt mit einer sterilen Nadel zu punktieren. mp/al

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