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| Rainer Sturm, Pixelio.de |
mp Cambridge/England - Wie Bildung das Demenzrisiko senken kann, haben jetzt internationale Forscher entschlüsselt: Das Lernen hat zwar keine lindernde Auswirkung auf den natürlichen Verfall des Gehirns, doch es hilft, die Leistungseinschränkungen zu kompensieren. Pro zusätzlichem Bildungsjahr wird das Demenzrisiko gemäß den Experten der Universität Cambridge um elf Prozent reduziert.
In ihrer Studie haben die Wissenschaftler die Gehirne von mehr als 800 Menschen untersucht und dabei herausgefunden, dass der altersbedingte Zustand des Denkorgans unabhängig von der Bildungsform ist. Egal, wie lang die Menschen zur Schule oder Universität gehen, altert ihr Gehirn demnach in etwa gleich stark - dem beugt auch das Lernen nicht vor. Aber es ist eine Art "Training", das hilft, trotz nachlassender Gehirnleistung mental fit zu bleiben. mp/sm
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