-
- CoffeeDetective/Flickr
mp Düsseldorf - Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke an sich sollen doch nicht wacher machen. Der stimulierende Effekt sei Einbildung, wollen nun britische Experten herausgefunden haben. Tatsächlich würde Koffein nicht anregen, sondern es sei viel mehr der Koffeinentzug, der ermüdend wirke. Erst wenn die Substanz wieder in den Körper gelange, verschwänden die Entzugssymptome und man fühle sich wacher, lautet das Fazit der Forscher, wie sie im "Journal of Neuropsychopharmacology" berichten.
Das würde bedeuten: Wer gar nicht erst anfängt, sich an Kaffee, Tee oder andere koffeinhaltige Getränke zu gewöhnen, der erleidet keinen Entzug, der ihn müde werden lässt und nur durch mehr koffeinhaltige Getränke gelindert werden kann. Auch im Gehirn sind Auswirkungen einer Koffeinabhängigkeit nachgewiesen worden. Vor einiger Zeit hatten US-Wissenschaftler gemäß ihrem Bericht im Wissenschaftsjournal "Psychopharmacology" herausgefunden, dass Koffeinentzug den Blutfluss im Denkorgan verändert und so zu Kopfschmerzen führt. Wird die Substanz dem Körper zugeführt, verschwindet der pochende Schmerz in den meisten Fällen rasch. mp/sm
Weiterführender Link:





