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| Rolf Handke/Pixelio.de |
mp Düsseldorf - Einen implantierbaren Blutzuckersensor haben US-amerikanische Forscher entwickelt. Das Messgerät überträgt die Daten drahtlos an ein externes System. Der Sensor soll im Körper über ein Jahr lang funktionieren, wie ein Versuch an Tieren gezeigt hat. Der Blutzucker zirkuliert mit der roten Körperflüssigkeit durch das menschliche Gefäßsystem und gelangt so in das Gewebe. Kommt der Zucker an dem Sensor mit ebenfalls aus dem Gewebe stammendem Sauerstoff in Kontakt, erfolgt eine messbare chemische Reaktion. Aus diesen Messwerten sind Rückschlüsse auf den aktuellen Blutzuckergehalt möglich. Weil sich mit dem Sensor regelmäßig Messungen durchführen lassen, hilft er bei einer engmaschigen Überwachung der Gesundheitsdaten von Patienten. Bei einer drohenden Unterzuckerung wird eine Warnung ausgegeben, die zukünftig beispielsweise an das Mobiltelefon des Sensorträgers geschickt werden könnte. Gemäß den Experten eignet sich der Sensor möglicherweise als Alternative für andere Blutzuckerbestimmungshilfen für Diabetiker. Zunächst muss das Messsystem aber klinische Studien an Menschen durchlaufen und von den Behörden für die Nutzung in der Behandlung von Zuckerkranken freigegeben werden. mp/sm
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