Gen macht Eierstockkrebs resistent gegen Chemotherapie

03.03.2011 - 16:23 Uhr

Aufgrund einer bestimmten Ausprägung des Erbguts reagieren die Eierstockkrebstumoren mancher Frauen nicht auf eine Chemotherapie. Diese Erkenntnis aus den USA könnte zu neuen, effizienteren Therapieansätzen führen.

mp Düsseldorf - Eierstockkrebs wird häufig so spät entdeckt, dass keine Hilfe mehr möglich ist. Wird die Krankheit dagegen früh erkannt, schlägt die Behandlung nicht immer an. Warum manche Tumoren nicht auf die Chemotherapie ansprechen, haben jetzt US-Forscher herausgefunden. Wie sie nun im Fachmagazin "Journal of Cell Science" berichten, rührt die Immunität daher, dass ein bestimmter Gen-Abschnitt einen Rezeptor hemmt, der für den Zelltod mit verantwortlich ist.

Gewonnen haben die Experten diese Erkenntnis, indem sie Zellproben von Patientinnen untersucht haben, bei denen die Chemotherapie nicht gewirkt hat. Die neuen Erkenntnisse eröffnen Möglichkeiten für die Entwicklung wirksamerer Therapieansätze. mp/sm

Quelle / Weiterführende Informationen

Gesundheitsfragen zum Thema

Möchten Sie eine individuelle Gesundheitsfrage stellen?