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mp Bethesda/USA - Viel Bauchspeck birgt immer ein Gesundheitsrisiko. Neben der Gefahr von Herz-Kreislaufproblemen sorgen die Pfunde bei Frauen auch noch für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Laut einer Studie von US-Wissenschaftlern des Brigham and Women's Hospital in Boston besitzen Frauen mit viel Bauchfett in der Prämenopause ein dreifach erhöhtes Risiko Krebs in den Brustzellen zu entwickeln. Als Prämenopause wird die Zeit vom 40. Lebensjahr bis zur letzten Regelblutung bezeichnet.
Für ihre Studie haben die Forscher Daten der 1989 begonnenen Nurses'Health Study ausgewertet. Demnach hat sich bei 620 von 45 799 Frauen in der Prämenopause von 1993 bis 2005 Burstkrebs entwickelt. Zwar hat sich bei der Analyse der Daten kein Zusammenhang zwischen der Krebsrate und dem Body-Mass-Index oder dem Hüft-/Taillenumfang ergeben. Aber unter Berücksichtigung des Östrogen-Rezeptorstatus der Karzinome hat sich deutlich gezeigt, dass Frauen mit dem meisten Bauchfett ein dreimal höheres Erkrankungsrisiko aufgewiesen haben als schlanke Frauen. Auch das größte Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang im Hinblick auf den Rezeptorstatus hat die Krebsgefahr immer noch verdoppelt. Kein Risiko scheint von einem größeren Hüftumfang auszugehen, hier konnte kein Zusammenhang nachgewiesen werden.
Nach dem Bericht der Forscher im "Journal of the National Cancer Institute" löst das Bauchfett Stoffwechselveränderungen aus, die sich unter anderem ungünstig auf Insulin sowie freie Fettsäuren und das hormonbindende Globulin auswirken. Diese Veränderungen stehen bereits länger in dem Verdacht, Brustkrebs in der Vor-Menopause hervorzurufen. Mit ihren Untersuchungen haben die Experten einen ersten Nachweis geliefert. mp/kosi
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